Gesteine - Sammlungen -
Henrik Arildskov
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Sammlungen
| Ergänzende Bilder aus dem Jahr 2024. Auch diese
wenigen Aufnahmen sind
lediglich sehr mäßige Handy-Aufnahmen. Sie werden gleichwohl
gezeigt, um den Reichtum der Sammlung etwas deutlicher zu
machen. |
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| Norwegische Gesteine: |
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Finnemarka-Granit
Zwischenzeitlich war es H. Arildskov gelungen, einen Aufschluss des Finnemarka-Granodiorits zu finden. |
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Finnemarka-Granodiorit
kleinkörniger Typ, Strandfund,
FO: Filtvet, Hurum, N |

Finnemarka-Granodiorit
grobkörniger Typ, Strandfund,
FO: Steinvik, Hurum, N |
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Finnemarka-Granodiorit
aus einem Straßenaufschluss
WNW Røyne, NW Sylling, Nordmarka
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Größer als der Finnemarka-Batholith ist der -
weitaus bekanntere - Drammen-Batholith.
In ihm tritt eine rötliche, Ovoid führende Granitvariante auf,
als Drammen-Rapakivi bezeichnet.
Die Zwischenmasse zwischen den (vor allem in der Verwitterung
deutlich erscheinenden) Ovoiden besteht aus vielen runden
Quarzkörnern und
kleinen, rechteckigen Feldspäten.
Bilder: Strandfunde, Verket,
Drammenfjord |
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Als Gebrauchsstein sehr gebräuchlich und daher bekannt ist
der Larvikit, ein Anorthoklas-Syenit aus dem
südwestlichen Oslo-Graben. Er tritt in graufarbenen bis sehr
dunkeln Varianten auf. Charakteristisch ist ein auf polierten
Flächen aufschei-nender bläulicher Schiller.
Im nördlichen Verbreitungsgebiet treten hellere Varianten auf
(Bild rechts, Strandstein, FO.
Verket) und in der
Übergangszone zum rotbraunen Tønsbergit
porphyrische Larvikite (Bilder
unten) - mit
bläulichen, oft rhombenförmigen Feldspäten in einer
Zwischenmasse aus rot alteriertem Anorthoklas und Mafiten.
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| in situ: Horn, Ramnes Caldera |
in situ: Linnestad, Ramnes Caldera |
Strandstein: Storsand, Hurum |
Strandstein: Steinvik, Hurum |
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Die Sammlung enthält neben einer Vielzahl von
Geschieben auch Anstehendproben der betreffenden Gesteine
- so diese Beispiele des oft großkörnigen Lardalits.
Er ist ein nephelinhaltiger Syenit innerhalb des
Larvikit-Komplexes. |
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in situ: Sesterodde,
S Glyngøre |
in situ: Anundsjøen,
W Kvelde |
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Vom südwestlichen Rand des Larvikit-Komplexes stammen diese
beiden nephelinreichen Pegmatite.
Links Nephelinsyenitpegmatit,
FO: Nevlunghavn, SW Larvik,
Rechts Nephelinpegmatit,
FO: Oddane, SW Nevlunghavn |
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Pulaskite wiederum sind nephelinfreie,
mafitarme und auch quarzfreie (oder sehr quarzarme)
Alkalisyenite.
Sie fallen daher oftmals durch ihr helles Erscheinungsbild
auf.
Ihre Vorkommen sind meist mit dem Nordmarkit verknüpft.
Linkes Bild: Anstehendprobe von Jonsetangen,
Øyangen,
rechtes Bild: Nahgeschiebe, FO: Steinvik, Hurum |
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Mit "Hedrumit" werden in
Nachfolge von C Brögger nephelinarme (oder ganz nephelinfreie)
Gesteine benannt, die oft ein
trachytoides Gefüge, d. h. mit deutlich fluidal eingeregelten
Feldspäten aufweisen.
Linkes Bild: Stein links unten
= Hedrumit
(Stein in der Mitte
= Pulaskit),beide in situ: Jonsetangen,
Øyangen
Rechtes Bild, Mittelreihe, FO: Steinvik, Hurum:
Unten = feinkörniger Pyroxenglimmerhedrumit,
Mitte = tafeliger Hedrumit |
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Die lange andauernden tektonischen Erschütterungen während
der Ausbildung des Oslo-Grabens
hinterließen - abgesehen von vielen Vulkaniten -
im vorhandenen Gestein ein vielgestaltiges Netz von Spaltenfüllungen und
intrusiven Lagergängen. Sowohl in zeitlicher als auch in
petrographischer Hinsicht ist das Spektrum der Ganggesteine
heterogen, wobei syenitische Ganggesteine überwiegen. Beispiele
für Tinguait
und Windsorit
in der Sammlung wurden bereits kurz präsentiert. Nachfolgend
exemplarisch 2 weitere Ganggesteinstypen. |
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Ein
Akeritporphyr (von Egil
Säther persönlich als solcher bestätigt).
FO:
Steinvik, Hurum
Akeritporphyre sind feinkörnige, monzonitische Ganggesteine mit einem Quarzgehalt, der meist
weniger als 10 % der Gesamtmasse beträgt (Oftedahl 1946). Sie
treten meist in grauen oder rötlichen Farben auf, seltener so
hell wie in diesem Beispiel. |
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Von der kaum zu überblickenden Fülle der
Rhombenporphyre nur 2 Beispiele:
RP 7 (Krokskogen-Serie),
FO: Verket, Drammenfjord)
Rhombenporphyr
mit großen, ausgewitterten
Epidoteinlagerungen.
FO: Storsand, Hurum |
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Rektangelporphyre (mit weitgehend rechteckig
geformten Feldspatkristallen) treten als seltenere Spielart der
Rhombenporphyre auf. |
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verschiedene Geschiebefunde |
RP 14, Ågårdsli-Typ |
RP 13c, Svarten-Typ, in situ Storflåtan |
RP 13a, Pipenhus-Typ, FO: Steinvik |
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Während die Rhombenporphyre in Spaltengängen sowie ausgedehnten
Lagergängen aus einem ruhig fließenden Magma aushärteten, sind
Ignimbrite Zeugen heftig-explosiver Eruptionen,
pyroklastische Fließablagerungen. Sie enthalten Gesteins- und
Bimsfragmente, Kristallbildungen, mitunter auch vulkanisches
Glas und Asche. Sie treten neben basaltischen Laven und
felsischen Intrusionen in den Calderen des Oslo-Grabens auf. |
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Ignimbrite aus der Glitrevann-Caldera,
Nahgeschiebe.
Die Fundorte sind:
1. Filtvet und 2x Storsand (Hurum) |
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Ergänzend zu den bereits früher fotografierten
Beispielen
des splittrig harten, dunklen Oppkuven-Ignimbrits
einige Nahgeschiebefunde. Die Fundorte sind Filtvet und
Storsand auf Hurum, Oslofjord: |
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Neben der (häufigeren) dunklen Form des Oppkuven-Ignimbrits
tritt ein heller Schweißtuff auf (mittleres
Bild).
FO: Storsand, Hurum, Oslofjord
Bild rechts: ein wenige Klasten enthaltender und daher keiner
Caldera zuzuordnender Ignimbrit,
FO: Verket, Hurum, Drammenfjord |
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Vier Steine unterschiedlicher Zuordnung, ein weiteres Beispiel
der Gesteinsvielfalt auf engem Raum. |
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Drammen-Quarzporphyr,
FO: Storsand, Hurum |
Oslo-Essexit,
FO: Storsand, Hurum |
augitporphyrischer Oslo-Basalt,
FO: Filtvet, Hurum |
Glimmersyenit,
FO: Hirtshals, DK |
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Auch Sedimentgesteine sind in der Sammlung vertreten.
Als Beispiel der feinkörnige Ringerike-Sandstein.
Er entstand vor rund 420 Millionen Jahren durch die
Verwitterungsprozesse der norwegischen Kaledoniden. Er ist von
rotbrauner oder graugrüner Farbe, zuweilen mit tonigen Linsen.
Nahgeschiebe, FO: Filtvet,
Hurum |
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Das auffallende und als solches gut erkennbare
Biskopåsen-Konglomerat gehört zur
südnorwegischen Sparagmite-Serie. Es ist die grob-konglomeratische
Komponente dieser eokambrischen Sedimente. Die im Konglomerat
enthaltenen Gerölle können bis 15 cm groß sein und bestehen v.
a. aus grauem Granit, Quarzit und Gneis. Die Matrix ist eine
dunkle, grobkörnige Arkose.
Anstehendprobe, FO: Biri, Mjøsa |
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| Auch Fossilienfreunde werden fündig: |
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Tertiäres Muschelgestein: Brøndum Block |
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| Einige wenige in
situ-Beispiele Schwedischer Gesteine: |
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Im östlichen Uppland steht ein von den sonst überwiegend
schwarz-weißen Uppland-Graniten abweichender Granit an:
Hedesunda-Granit enthält in einer durch
reichlich Biotit dunkel gesprenkelten Zwischenmasse große (bis 4
cm lange), hellrötliche Kalifeldspatkristalle. Sie bilden
zumeist Karlsbader Zwillinge aus.
Anstehendprobe von Hedesunda,
Schweden |
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Ebenfalls ein ausgeprägt porphyrischer Granit ist dieser Typ
des Roten Graversfors-Granits.
Er enthält perthitische Mikroklin-Kristalle, wobei die
Formen und Korngrenzen dieser breit-eckigen Feldspäte
unregelmäßig sind. Die Zwischenmasse besteht v. a. aus grauem
Quarz und Biotit.
Anstehendprobe, FO: Stenkullen, SE
Graversfors, Schweden |
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Die im Erzgebiet von Dannemora auftretende Streifige
Hälleflinta bildet unterschiedliche Farbbänder mit
eigenwilligem Verlauf aus. Rot-schwarz ist eine der häufigeren
Varianten. Die farbigen Bänder können scharf von einander
abgegrenzt sein, aber auch verlaufend ineinander übergehen.
Die Gesteinsmasse ist dicht, hart splittrig.
Anstehendproben von Dannemora,
Schweden |
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