Logo

Berichte  -  Westschweden  - Bohuslän

Das Steinmetzmuseum (Stenhuggerimuseet) zu Hunnebostrand
 
  Mehr als 100 Jahre lang war im Steinbruch Lahälla in Hunnebostrand eifriger Betrieb. Der dort anstehende, ebenmäßig mittel- bis grobkörnige Bohus-Granit war von bester Qualität für die weitere Bearbeitung.
Im Jahr 1976 endete der Abbau. Seit 1993 ist der Ort ein Museum und erinnert anschaulich in stimmiger Umgebung an das damalige Arbeitsleben, an die Arbeitstechniken, erklärt die Produkte und Handelswege.
 
 
Eine erste Infotafel im Eingangsbereich. An Ort und Stelle ist altes Arbeitsgerät erhalten geblieben. Im Ausstellungsraum warten weitere Infos und Bilder.
 
Es wurden vor allem produziert: Steine für Bauzwecke und den Wegebau sowie für Gedenk- und Grabsteine.
 
Bereits in der Bronzezeit haben die Menschen die Gravur-Möglichkeiten im ebenmäßig fein-körnigen Bohus-Granit erkannt und für bildhafte Felsritzungen genutzt. Heute erleichtert die maschinengestützte Arbeit (z. B. durch Fräsen und Poliermaschinen) sowie der Einsatz chemischer Verfahren das Erstellen makelloser Oberflächen und feinster Ausarbeitung von Schriften in verschiedenen Formen. 
  Grab- und Gedenksteine erforderten damals wie heute die feine Bearbeitung hinsichtlich Oberflächenveredelung und Schrift. (links)

Eindrucksvoll wirkt der Kontrast zwischen bossierter (hell, rau) und geschliffener Granitoberfläche (farbkräftig rot und glänzend) in dieser gearbeiteten Flächenkarte. (rechts)  
 
Hunnebostrands Stenprodukter  
     
  Im Ausstellungsraum des Museums
(hier ein Blick durch die Fensterscheiben...) werden im Rahmen von Gruppenführung weitere Informationen und Einblicke geboten.
 
       
     
     
  zurück zum Bohus-Granit