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Gebrauchssteine - Wegebau

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  Wegebaumaßnahmen werden unter anderem erforderlich,

   -   wenn der Mensch sich mit Pfaden und Wegen den Gegebenheiten des Geländes nicht mehr zwanglos und 
        variabel anpassen kann    
   -   weil festgelegte Bodenbesitzverhältnisse oder andere übergeordnete Gesichtspunkte eine Wahl des jeweils 
        günstigsten Wegeverlaufs verhindern
   -   wenn das Transportvolumen die Möglichkeiten unbefestigter Wege überfordert
   -   wenn ein organisiertes Staatswesen (z. B. das Römische Reich oder die Staaten der Neuzeit) das Anliegen
        haben, für den Handel oder die militärische Logistik geographische Entfernungen weitgehend geradlinig zu 
        überbrücken.    
 
     
  Bis weit in die Neuzeit hinein gab es in Schleswig-Holstein und Jütland überwiegend unbefestigte Wege. Die ersten befestigten Trassen, Dämme und Brücken wurden in Verbindung mit dem sog. "Königsweg" bzw.dem Heerweg oder Ochsenweg sowie auf Zuwegungen zu den herrschaftlichen Gutsbetrieben angelegt.

Darüberhinaus schuf erst die Verkoppelung in Schleswig-Holstein zum Ende des 18. Jahrhunderts eine verbindliche und bleibende Regelung der Besitzverhältnisse und Flurgrenzen  -  von nun an konnte sich ein bleibendes Wegenetz ausbilden. Erst jetzt wurde es ein sinnvolles Anliegen, nicht mehr nur einfachste lokale Maßnahmen zu ergreifen, um gefährliche oder unpassierbare Stellen zu überbrücken  (  -  wie z. B.: aus dem Acker hochgepflügte, störende Feldsteine in vorhandene Wegelöcher zu werfen oder Moraststellen mit provisorischen Knüppeldämmen oder Steinlagen aus unbearbeiteten Feldsteinen zu befestigen).
In den Städten wurden öffentlichen Plätze und Hauptstraßen als erstes befestigt.
 

   siehe  >>>   Steinpflaster  -  Feldsteinbrücken  -  Wegmarken  -  Wegepflichtsteine

   
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