Gesteine - Findlinge - im Kreis Schleswig-Flensburg
- Langballigau |
- Husby | ||
|
|
|
|
||
Am östlichen Ortsausgang von Husby (südöstlich
von Flensburg) steht hoch aufgerichtet ein imposanter
Findlingsblock. Ursprünglich war er sogar wesentlich größer,
zerbrach aber bei der Bergung. Am ursprünglichen Fundort im
Gewerbegebiet des Ortes liegen zwei weitere Teile des
Großgeschiebes. Es handelt sich um einen migmatitischen Gneis,
ein Umwandlungsgestein, das deutlich grobkristalline
Feldspatadern aufweist. Sie lassen in ihren geschwungenen Formen
gut die Bewegung des Gesteinsmaterials während der
Erstarrungsphase erkennen. Eine Infotafel gibt an: "Der Findling ist ein 1 bis 2 Milliarden Jahre alter Gneis. Er wurde vor etwas 15 bis 20.000 Jahren mit dem nordeuropäischen Inlandeis aus Westschweden nach Husby transportiert. Die Bestandteile sind Kalifeldspat, Biotit und Quarz. Gefunden wurde der Findling im März 1993 hier im Gewerbegebiet. Er wiegt 45 Tonnen." |
|
|
|
Der Gneis ist entlang weitgehend ebener Flächen zerbrochen. Das tendenziell parallele Gneisgefüge lässt das gerne zu. Die beiden abgebrochenen Stücke haben ebenfalls beachtliche Ausmaße. |
- Freienwill | |
Nahe der nördlichen Ortseinfahrt von Freienwill (südöstlich von Flensburg) wurde einem roten Småland-Granit ein schöner, blumengeschmückter Platz eingerichtet. Bei dem Stein handelt sich um einen mafitarmen Granit vom Typ Tuna-Granit. |
|
|
|
Findlinge (Übersicht) Findlinge in Flensburg Findlinge in Schleswig-Holstein Findlinge in anderen Bundesländern Findlinge in Dänemark |
|