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Gesteine - Findlinge - in Flensburg

  Findlinge | Findlingsgärten |

 - Findling vor dem Arbeitsamt Flensburg 
findling arbeitsamt    
Auf diesen ca. 45 t schweren Block stießen die Bauarbeiter bei den Fundamentarbeiten für einen neuen Flügel des Arbeitsamtes.
Ein schön gefälteter, rötlicher Flasergneis, Ergebnis einer durchgreifenden Deformation während der Gebirgsbildung. Vielleicht ein Orthogneis, mit viel Feldspat, Biotit und wenig Quarz.
       
       
 - Findlinge am Eiszeit-Haus in Flensburg
 
 
Pectunculus-Sandstein
Bei Baggerarbeiten im Hafenbecken kam dieser mit Muscheln durchsetzte Sandstein-Block aus dem Tertiär ans Tageslicht.
Text der Infotafel: "Kalksandsteinblock mit Muschelschalen. Im 4 Tonnen schweren Findling sind Schalen einer Muschelart der Gattung Pectunculus zu erkennen. Das Gestein entstand vor etwa 25 Millionen Jahren, als diese Gegend von einem warmen Meer bedeckt war."
       

   
Växjö-Granit
Kanalarbeiten im Alten Kupfermühlenweg förderten diesen massigen Findling zutage. Wäre alles nach Plan verlaufen, wäre er unverzüglich in der Kiesverarbeitung gelandet.
Aber beim Versuch, ihn abzutransportieren, rutschte er mit Gepolter von der Baggerschaufel auf die Straße. In der dadurch gewonnenen Zeit konnte über die lokale Presse das Naturwissenschaftliche Museum informiert werden - so wurde mit diesem Småland-Granit ein ansehnliches Exemplar der Outdoor-Sammlung des Eiszeit-Hauses hinzugefügt.
Text auf der Infotafel:
"Dieser 11 t schwere Findling stammt aus Südostschweden. Fast 500 km weit hat das Gletschereis ihn transportiert und vor ca. 20.000 Jahren im Boden des heutigen Alten Kupfermühlenweg in Flensburg liegen lassen. Der Stein mit seinem schönen Muster aus gedämpftem Rosa (aus Kalifeldspat), Goldgelb (Plagioklas), Schwarz (Biotitglimmer) und Grau (Quarz) gehört zu den östlich von Växjö in Småland verbreiteten Växjö-Graniten."
       

     
Geschiebesammlung am Eiszeit-Haus 
An der Rückseite des Flensburger Eiszeit-Hauses ist eine kleine Sammlung verschiedener eiszeitlicher Geschiebeblöcke zu sehen. Dazu gehören auch die beiden oben beschriebenen Findlinge. Im Hintergrund links der Växjö-Granit.
       
       
  Findling am Tierheim Flensburg
metamorphit ausschnitt ausschnitt 2  
 ausschnitt 3
Aus einer Kiesgrube südlich Flensburg stammt der Metamorphit mit partiellem Augengneisgefüge, der kürzlich vor dem Tor zum Tierheim aufgestellt wurde. Noch ist dieser Gneis frisch - metamorphe Einregelungen und unterschiedlich gerichtete Durchbewegung sind gut zu erkennen.

Der Findling am Tierheim hat eine Funktion, er trägt das "Türschild" des Tierheims. Somit ist aus einem nur sich selbst präsentierenden Stein (wie es die oben vorgestellten Steine sind) ein Nutzstein geworden. Größere Findlinge wurden seit jeher gerne zu Schrift tragenden Gedenksteinen verwendet  -  hier einige Beispiele aus dem Flensburger Stadtbereich.

   
  Findlinge (Übersicht)
Findlinge im Kreis Schleswig-Flensburg

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