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Gebrauchssteine  -  Steine im rituellen Gebrauch

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Steine sind in vermutlich allen Kulturen der Menschheit auf die eine oder andere Weise für rituelle Bräuche verwendet worden  -  sei es als besonderer Schauplatz für rituelle Handlungen (Steinkreise, Opfersteine...), sei es als Bild-Repräsentant für eine Gottheit (Stelen, Kultsteine...) oder als im Ritus verwendeter Gegenstand (Kraftsteine im Schamanismus...).

Auch in unserer nüchternen und überwiegend säkularen Gegenwart lassen sich verschiedene Riten und Gebräuche auf alte Steinkulte zurückführen  -  beispielsweise ist der Altar, Ort des kirchlichen Sakramentes, der christliche Nachfahr vorchristlicher Opfersteine. Nicht ohne Grund wurden christliche Kirchen bevorzugt an den Stellen alter vorchristlicher Kultstätten errichtet.
Die Verwendung von Amuletten und Heilsteinen in Anhängerform rechnet mit einer den Mineralen zugehörenden spirituellen Kompetenz und rührt damit in sehr abgeschwächter Form an rituelle Gebräuche unserer Vorfahren.


Nachfolgend können nur einige wenige Beispiele knappe Hinweise geben auf eine sehr komplexe Thematik  -  die Begegnung der Transzendenz im Menschen und in der ihn umgebenden mineralischen Natur.

 

Opfersteine beim Waldmuseum Burg, Dithmarschen:
  Ausgrabungen belegen, dass sich auf dem markanten Berg in der Dithmarscher Geest eine vorchristliche Kultstätte befunden hatte. Zwei alte Opfersteine sind im Außengelände des Waldmuseums zu sehen.
   
   
   

 

 

 

 

 

 

Informative Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Steinkult